Wie wertvoll eine gute Koordination von Füßen und Beinen ist, merkt man oft erst, wenn’s zwickt. TANZ IM LADEN-Leiterin Melanie Jung hat das selbst schmerzhaft erfahren müssen – und aus der Not eine Tugend gemacht: Auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen und ihrer bewegungs- und spiraldynamischen Ausbildung entwickelte sie den Workshop „Füße & Beine gut koordiniert“. Im Interview verrät sie uns mehr über ihre Beweggründe und die Inhalte ihres Workshops. Der Workshop „Füße & Beine gut koordiniert“ findet regelmäßig bei bei TANZ IM LADEN in Essen-Rüttenscheid statt. Über aktuelle Termine bleibt ihr in unserem Veranstaltungskalender informiert oder ihr abonniert unseren Newsletter (ganz nach unten scrollen). Interview mit Melanie Liebe Melanie, der Workshop „Füße & Beine gut koordiniert“ ist deinem eigenen Wissen, deiner Erfahrung und auch deiner Leidenschaft entsprungen. Erzähle doch mal, wie es dazu kam! „Füße & Beine gut koordiniert“ gebe ich als Gruppenworkshop seit Herbst 2017. Ausgangspunkt dafür war, dass ich Anfang des Jahres 2017 selber Probleme mit dem linken Fuß hatte: einen Fersensporn! Das war sehr, sehr schmerzhaft und ich konnte immer schlechter laufen, geschweige denn tanzen. Ein Orthopäde hat mir dann Einlagen verschrieben, die ich auch getragen habe. Das war schon eine kleine Hilfe. In meinem Beruf bin ich jedoch relativ viel ohne Schuhe unterwegs, deshalb brauchte ich noch etwas anderes, das mir helfen sollte. Und da habe ich mich erinnert, dass ich noch sehr gute spiraldynamische Übungen kenne. Was bedeutet denn „spiraldynamisch“? Die Spiraldynamik ist ein Bewegungs- und Koordinationskonzept aus der Schweiz. Im Grunde ist sie so etwas wie eine Gebrauchsanweisung für den Körper und basiert darin, zu studieren, wie die Strukturen im Körper angelegt sind. Wir spüren sozusagen auf, wo Fehlkoordinationen sind, wo sich Fehlhaltungen eingeschlichen haben. Und dann setzen wir durch Bewegungsübungen Impulse, um diese Koordination wieder zu verbessern. Ich habe nach meinen Ausbildungen als Bewegungs- und Tanzpädagogin im Jahr 2000 auch eine Basisausbildung in Spiraldynamik gemacht. Und dein Wissen aus der Spiraldynamik hast du dann 2017 genutzt, als du selbst Beschwerden in den Füßen hattest? Genau. Grundsätzlich muss ich sagen, dass mein Wissen über die Spiraldynamik in meine ganze Unterrichtsarbeit integriert ist, das läuft sozusagen schon immer immer mit. Als ich dann aber selbst Probleme mit den Füßen hatte, konnte ich quasi noch mal besser an meinem eigenen Körper forschen. Ich habe die spiraldynamischen Übungen dann mit Massagen, Faszienmassagen und Übungen zur Körperwahrnehmung ergänzt und habe damit in kurzer Zeit sehr gute Erfolge gehabt. Und